Konzerte in Berlin-Kreuzberg

Kreuzberg ist seit jeher als Rebellenhochburg und Partybezirk bekannt. Was sind die Vorteile eines Konzertes in dem altehrwürdigen Viertel – und gibt es auch Nachteile?

Flaschenbier, Pogo und Randale

Man kennt es – sobald man sich am Montag denkt, am Wochenende wäre ein Konzertbesuch eine gute Idee, versucht man sich im Internet schlau zu machen. Doch sind die riesigen Anbieter großer Mainstreamkonzerte oft zu allgegenwärtig, sodass man durch sie oft die kleinen und günstigen Konzerte in Kreuzberg übersieht.

Seien wir ehrlich: Man will nicht jedes Wochenende 50-100 € für ein Konzert ausgeben. Ein Solibeitrag oder einfach ein günstiges Ticket für ein Undergroundkonzert reichen oft schon, um einen tollen Abend zu starten!

Hier gilt es, sich über die bekanntesten Veranstalter zu informieren. Bekannte Adressen sind etwa das Wild at Heart, das Clash oder Cortina Bob. Hier wird gerockt, und zwar für kleines Geld, im engen Kreis der Band und mit bester Stimmung!

Es ist also ratsam, sich den Feed dieser Orte auf Facebook oder Instagram zu abonnieren, sodass man immer über neue Konzerte informiert wird.

Natürlich ist es auch möglich, auf gut Glück loszugehen und auf eine coole Veranstaltung zu hoffen. So kann man beispielsweise im Wild at Heart sich sicher sein, mittwochs immer ein Gratiskonzert und freitags und samstags ein Konzert um 22 Uhr sehen zu können. Wenn die variierenden Preise und die unterschiedlichen Musikrichtungen dabei kein Problem darstellen, ist das eine tolle Angelegenheit!

Es lohnt sich auch, bei eingesessenen Institutionen einfach mal nachzufragen. Oft sitzt man in einem völlig ausgestorbenen Trinkteufel, weil die vielen Punker von dort auf einem angesagten Konzert sind. Einfach mal donnerstags am Nachmittag fragen, was am Wochenende so passiert, kann einem ganz unerwartete Events bescheren!

Der perfekte Partybezirk?

Kreuzberg hat es geschafft, mit vielen kostenlosen und regelmäßigen Veranstaltungen Indiebands und überhaupt eine lokale Konzertszene zu unterstützen. Es bleibt zu hoffen, dass sich dieser Trend fortsetzt – zu meckern gibt es gar nichts!